Aleppo Seife
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Aleppo Seife

 

 

Herstellung der Aleppo Seife

die Aleppo-Seife ist eine, seit vielen Jahrhunderten in und um Aleppo, herstellte Kernseife aus Olivenöl und aus einem variablen Anteil des Pflanzenöls von Beerenlorbeers. Da das Produkt ohne Additive (z. B. Farbstoffe, künstliche Aromen, Parfüme, Stabilisatoren oder andere synthetische Stoffe) hergestellt wird, zählt die Aleppo-Seife zu den Naturseifen. Die Seife wird aufgrund der Erntezeit der Oliven während der kalten Monaten November bis März hergestellt. Das Olivenöl, die Hauptzutat der Seife, stammt aus dem Westen und Norden von Aleppo, das Lorbeeröl, das der Seife den Duft und die grüne Farbe verleiht, stammt aus dem Küstengebirge. Für die Herstellung der Seife ist ein zudem alkalischer Stoff erforderlich. Diesen gewinnt man durch das Einäschern der aus der syrischen Steppe kommenden Anabasis-Pflanze.
Bei der traditionellen handwerklichen Herstellung wird Olivenöl in Bodenkesseln auf offenem Feuer bis zu drei Tage unter häufigem Rühren auf etwa 200 °C erhitzt. Zur Verseifung werden portionsweise Wasser und Soda-Asche zugeführt. Dabei wird das Olivenöl in die Natriumsalze der Fettsäuren, die eigentlichen waschaktiven Substanzen und Glyzerin aufgespalten.
Nach dem Ablauf dieses Verseifungsprozesses wird kurz vor dem völligen Aussalzen das Lorbeeröl hinzugegeben, dessen Anteil üblicherweise zwischen zwei und 40 Prozent der Ölmenge variiert. Nach dem Sieden wird die Sodalauge abgelassen und die Seife wird solange mit frischem Wasser „gewaschen“, bis diese laugenfrei ist. Im weiteren Verlaufe wird die Seife abgekühlt und entwässert und die Seifenpaste wird auf einer glatten, mit Folien ausgelegten Bodenfläche ausgekippt und geglättet. Mindestens 24 und bis zu 40 Stunden härtet und trocknet die Seife dort aus.
Die ausgehärtete Masse wird danach in rechteckige Seifenstücke geschnitten und mit einem traditionellen Prägestempel gesiegelt. Mit Zwischenräumen auf Holzpaletten gestapelt folgt eine sechs- bis neunmonatige luftige, trockene Lagerung. In dieser Zeit oxidieren die Seifenstücke außen und werden einen hellen, honig- bis sandfarbenen Ton annehmen, während ihr Kern die ursprünglich grünliche Farbe im Wesentlichen beibehält. Anbei, die ganze Altstadt von Aleppo somit die Sharabati Seifensiederei wurde im Jahr 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

    Herstellung der Aleppo Seife die Aleppo-Seife ist eine, seit vielen Jahrhunderten in und um Aleppo, herstellte Kernseife aus Olivenöl und aus einem variablen Anteil des... mehr erfahren »
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Aleppo Seife

 

 

Herstellung der Aleppo Seife

die Aleppo-Seife ist eine, seit vielen Jahrhunderten in und um Aleppo, herstellte Kernseife aus Olivenöl und aus einem variablen Anteil des Pflanzenöls von Beerenlorbeers. Da das Produkt ohne Additive (z. B. Farbstoffe, künstliche Aromen, Parfüme, Stabilisatoren oder andere synthetische Stoffe) hergestellt wird, zählt die Aleppo-Seife zu den Naturseifen. Die Seife wird aufgrund der Erntezeit der Oliven während der kalten Monaten November bis März hergestellt. Das Olivenöl, die Hauptzutat der Seife, stammt aus dem Westen und Norden von Aleppo, das Lorbeeröl, das der Seife den Duft und die grüne Farbe verleiht, stammt aus dem Küstengebirge. Für die Herstellung der Seife ist ein zudem alkalischer Stoff erforderlich. Diesen gewinnt man durch das Einäschern der aus der syrischen Steppe kommenden Anabasis-Pflanze.
Bei der traditionellen handwerklichen Herstellung wird Olivenöl in Bodenkesseln auf offenem Feuer bis zu drei Tage unter häufigem Rühren auf etwa 200 °C erhitzt. Zur Verseifung werden portionsweise Wasser und Soda-Asche zugeführt. Dabei wird das Olivenöl in die Natriumsalze der Fettsäuren, die eigentlichen waschaktiven Substanzen und Glyzerin aufgespalten.
Nach dem Ablauf dieses Verseifungsprozesses wird kurz vor dem völligen Aussalzen das Lorbeeröl hinzugegeben, dessen Anteil üblicherweise zwischen zwei und 40 Prozent der Ölmenge variiert. Nach dem Sieden wird die Sodalauge abgelassen und die Seife wird solange mit frischem Wasser „gewaschen“, bis diese laugenfrei ist. Im weiteren Verlaufe wird die Seife abgekühlt und entwässert und die Seifenpaste wird auf einer glatten, mit Folien ausgelegten Bodenfläche ausgekippt und geglättet. Mindestens 24 und bis zu 40 Stunden härtet und trocknet die Seife dort aus.
Die ausgehärtete Masse wird danach in rechteckige Seifenstücke geschnitten und mit einem traditionellen Prägestempel gesiegelt. Mit Zwischenräumen auf Holzpaletten gestapelt folgt eine sechs- bis neunmonatige luftige, trockene Lagerung. In dieser Zeit oxidieren die Seifenstücke außen und werden einen hellen, honig- bis sandfarbenen Ton annehmen, während ihr Kern die ursprünglich grünliche Farbe im Wesentlichen beibehält. Anbei, die ganze Altstadt von Aleppo somit die Sharabati Seifensiederei wurde im Jahr 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

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